Vorher-nachher: Für Elise

Eines der beliebtesten Stücke in 2 Videos

Das Video deckt das Thema »Musik nach Wunsch« ab. Was mich immer wieder erstaunt,  ›Für Elise‹ von Ludwig van Beethoven ist eines der beliebtesten Musikstücke. Und das quer durch alle Altersklassen. Auch junge Menschen kommen auf mich zu und und wünschen sich das Stück. Das Stück ist von 1810!


Für Elise im direkten Video A/B-Vergleich

Hier ist es nun endlich, dafür auch in 2 Versionen:

  • Schnitt der Originalaufnahme(n) im Grandhotel Steigenberger Petersberg
  • Dasselbe Video mit neu unterlegter Tonspur, aufgenommen in meinem Studio

»Was meinen Sie? Welches Video spricht Sie mehr an? Ist das für Sie ein deutlicher oder eher marginaler Unterschied?«


Für Elise - Originaleinspielung

Für Elise mit neuer Tonspur


Neue Tonspur für emotionale Wirkung

Grund war schlicht, die emotionale Wirkung des Stücks zu erhalten und transportieren. Und da war mir der Originaltrack nicht überzeugend genug. Der Flügel beim Originalvideo war nicht gut gestimmt, die Räumlichkeiten mit viel Glas und Marmor klingen sehr hart. Die neue Tonspur habe ich dann im Sommer unmittelbar nach meinen Aufnahmen zu der am 06.11.2015 erscheinenden CD All-Time Standards Vol 1 eingespielt.

 

Spielen wie ein Synchronsprecher

Das war spannend für mich. Für Elise spiele ich frei, es wird jedesmal anders. Jetzt musste ich so spielen wie Synchronsprecher das beherrschen: Möglichst gute Übereinstimmung mit den Bewegungen des Originalfilms. Letztlich bin ich mit dem Ergebnis zufrieden und es juckte mir in den Fingern, mein Imagevideo, vorgestellt im Blogbeitrag „Welches Video spricht Sie mehr an?“ neu zu vertonen. Das habe ich dann aber sein gelassen.


Der Klang spielt eben doch eine große Rolle.

Fuer_Elise-Pianist_Marcus_Sukiennik-Grandhotel_Steigenberger_Petersberg
»Welches Video spricht Sie mehr an?«

»Was meinen Sie? Welches Video spricht Sie mehr an? Ist das für Sie ein deutlicher oder eher marginaler Unterschied?«

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Kommentare: 2
  • #1

    Friederika (Freitag, 23 Oktober 2015 12:29)

    Gratulation, lieber Marcus!
    Jetzt, da du auf die "Störfaktoren" beim ersten Video hingewiesen hast, bevorzuge ich eindeutig Version B. Aber ehrlich gesagt: Ohne den Vergleich zu kennen, hätte mir auch die ursprüngliche Aufnahme gefallen! ;-)
    Was mir aber nicht ganz klar geworden ist: du spielst offenbar die zweite Version auf dem gleichen Flügel und im gleichen Raum. Wie konntest du dann den Klang so positiv verändern? Du siehst, ich bin ein Laie und habe keine Ahnung! ;-) Jetzt bin ich auf des Rätsels Lösung gespannt und wünsche dir sehr viel Erfolg zum Erscheinungstermin 6.11.2015.
    Liebe Grüße
    Friederika
    PS: Die erwähnte HP verrät auch eine Neuigkeit! ;-))

  • #2

    Pianist Marcus Sukiennik (Freitag, 23 Oktober 2015 12:44)

    Liebe Friederika,
    die erste Aufnahme wurde im Grandhotel Steigenberger Petersberg von Klaus Wohlmann, Foto und Film, aufgenommen. Die Tonspur stammt von der Videokamera. Der Flügel war an diesem Termin nicht gut gestimmt und die Räumlichkeiten im Steigenberger haben viel Glas und Marmor - alles harte Flächen, die einen ebensolchen Klang ergeben.
    Beim Video B istr zwar der Film derselbe. Ich habe aber die Tonspur in meinem Studio in Köln aufgenommen und zwar direkt nach meinen Aufnahmen für die bald erscheinene CD All-Time Standards Vol 1. Dadurch war der Flügel noch gut gestimmt. Und ich habe mit professionellen Mikrophonen aufgenommen, die klingen besser als Mikros von einer Videokamera. Meinen Raum habe ich akkustisch optimiert. Noch Hall dazu und fertig ist Video B ;-)