▪ Mitwirkung bei künstlerischen Projekten und großen Festivals wie der Trienale in Köln
▪ Pianist und Bandleader in gehobenem Ambiente wie z.B. dem Steigenberger Grandhotel Petersberg, Grandhotel Schloss Bensberg, Maritim, Hyatt, Dorinthotel, Casino Leverkusen, der Bonner Redoute und dem Restaurant Zur Traube in Grevenbroich
▪ Zu weiteren Auftraggebern zählen renommierte kleine und große Firmen sowie Organisationen (Ford, DRK, Siemens, DFG...)
▪ hervorragende Ausbildung als DM (Diplom-Musikpädagoge) und BMA (Bachelor Musiker)
▪ hochklassige Weiterbildung bei Bill Dobbins, Jiggs Whigham, Peter Herbolzheimer, Maria Schneider, Walter Norris, Jurre Haanstra, Dr. Eckart Wilkens
▪ musikalische Zusammenarbeit mit u.a. Till Brönner, Peter Herbolzheimer, Olaf Kübler, Engelbert Wrobel, Georg Ruby, André Nendza und Karolina Strassmayer
Warum ich Musik spiele oder höre? Ich suche ein Erlebnis bzw. versuche einen Eindruck auszudrücken. Es ist ein menschliches Bedürfnis etwas zu erleben, beeindruckt zu sein und ebenso eines, sich mitzuteilen. Musik ist sehr intim, eine sehr persönliche Mitteilung. Daher ist es auch für viele Musiker - mich eingeschlossen - eine besondere Situation ein Konzert zu spielen - gesteigert noch, wenn man eigene Kompositionen spielt.
Ich beschäftige mich gerne mit einer Sache ausgiebig. Das ist in der Musik auch so. Ich bin kein Radiohörer, eher ein Ein-Platten-Hörer. Die Musik höre ich dann eine Zeitlang über und über.
Mein Interesse ist aber sehr breit gestreut und ich möchte gerne Wissen, wie sich die Musik entwickelt hat. Daher habe ich mich mit der Entstehung der Musik auseinandergesetzt und in der klassischen Klaviermusik mit den Anfängen im 15. Jhdt. bis heute beschäftigt. In der Jazzmusik bin ich zurück zum Ragtime gesprungen um die folgenden Stationen besser zu begreifen. Die Popmusik kam eher durch das Handwerk in frühen Bands und durch meine Schüler zu mir. Im Moment macht es mir besonders Spass „poppige“ Stücke zu komponieren, diesen aber genügend Freiraum für Improvisation zu lassen. Es ist schön, wenn man sich selber beim Spielen überraschen kann.
Neben dem Spass an der Erfindung spielt die Kunst der Interpretation eine große Rolle. Atem und Zeit spielen eine herausragende Rolle für ein lebendiges, musikalisches Spiel. Der Atem und die Zeit werden nur in den verschiedenen Musikarten unterschiedlich geformt.
Auftritt und Konzert, Handwerk und Kunst sind beide meine Lebenswirklichkeit. Da geht es mir wie vielen Jazzmusikern aus Amerika. Während es in Europa eine Unterscheidung zwischen U-Musik und E-Musik gibt, ist es in Amerika Tradition, dass viele bedeutende Musiker auch im Showgeschäft arbeiten und dafür auch anerkannt werden. Warum auch nicht? Letztlich geht es um ein Erlebnis.